Im dritten Teil meiner kleinen Serie zur Ernährung des Hundes geht es um die kritische Beleuchtung des Nassfutters aus der Dose oder dem Frischebeutel …

Dosen-Nassfutter

Im Gegensatz zum Trockenfutter wird das Nassfutter von den meisten Hunden besser angenommen. Der größte Unterschied besteht in der zugesetzten Wassermenge. Das Nassfutter besteht zu etwa 60% aus Wasser, das Trockenfutter zwischen 3% und 12%.

In der Handhabung und in der Beschaffung ist die Ernährung mit Nassfutter aus der Dose oder aus Frischebeuteln ähnlich einfach wie die Ernährung mit Trockenfutter. Die Ernährung des Hundes mit Nassfutter aber eine Ecke teurer, sowohl mit Discounterprodukten als auch bei »Premiumware«.

In den Nassfutterdosen aus dem Supermarkt liegt der Fleischanteil häufig bei nur 4%. Hunde benötigen aber mindestens 60% Fleischanteil, um gesund zu bleiben. Der Rest im Futter sind häufig Abfallprodukte, Tiermehle, Wolle, Hufe — also eher Müll. Die Zutaten des Futters stammen meist aus Tiervertungsanlagen.

Der Getreideanteil ist meist zu hoch und dadurch werden sowohl der gesamte Verdauungstrakt als auch der Stoffwechsel des Hundes belastet. Ebenso findet man schädliche Zusätze, wie Farb- und Konservierungsstoffe, suchterzeugende Lockstoffe (damit dass alles überhaupt schmeckt), Füllstoffe, Fettzugaben, Soja und fast immer Zucker, Melasse oder Karamell. Die Folge davon heißt dann Diabetes.

Sowohl beim Nassfutter als auch beim Trockenfutter sollte man eine Sache immer bedenken: Teuer ist nicht unbedingt besser. Denn die Werbung, die vor allen Dingen die großen Konzerne fahren, bezahlt der Kunde natürlich mit.

Die nächsten beiden Themen werden sicher etwas kontroverser. Zum einen möchte ich das Barfen beleuchten, und zum anderen eine aufstrebende Ernährungsform beim Hund: Die vegane Ernährung. Freut euch drauf!


Meine bisherigen Artikel zur Ernährung des Hundes